Auf der Autobahn…

…war’s dieses Mal erfreulich „stauarm“. Freitag Mittags ging es für uns recht entspannt und bei tollem Wetter wieder mal auf Tour. Ziel war das 16. American-Festival in Nienburg/Weser. Bereits gegen 17 Uhr waren wir am Ziel und wurden von den Veranstaltern Mona und Werner sowie zahlreichen Freunden und Fans begrüßt. Werners wieder einmal toll vorbereiteter Festplatz hätte zwar ein paar  Gäste mehr vertragen können, der guten Stimmung während des Auftritts tat dies aber keinen Abbruch. Bis weit nach Mitternacht feierte das Publikum und wir kamen wieder einmal viel zu spät ins Bett.

Da wir am nächsten Tag erst gegen 22 Uhr im Sauerland auftreten sollten, konnten wir ausschlafen und nach einem Mini-Frühschoppen (natürlich nicht der Fahrer) durfte die Klimaanlage im Bandbus auf Hochtouren zeigen, dass sie der Spätsommer-Hitze kaum gewachsen war. In Ense-Waltringen angekommen, zeigten sich die Veranstalter, die das Country-Wochenende zum ersten Mal organisierten, glücklicherweise sehr kompetent. Die Band Friendship machte ihrem Namen alle Ehre und stellte uns sowohl die Anlage, wie auch das Schlagzeug zur Verfügung, was die Aufbauzeit auf ein Minimum reduzierte – ein Dankeschön an die Kollegen. Von 19 bis 22 Uhr genossen wir den Auftritt von Friendship – allesamt gestandene Musikerkollegen im gehobenen Alter und top drauf! Wir selbst konnten uns dann kaum von der Bar loseisen – zu nett waren die drei Mädels hinter der Theke. Während unseres Auftritts hielt sich ein Teil des Publikums leider im hinteren Bereich der Schützenhalle auf und ein großer Teil war zudem noch draußen – das Wetter war ja auch zu schön. Trotzdem war die Tanzfläche immer gut gefüllt und auch „Nicht-Line-Dancer“ kamen auf ihre Kosten. Erst nach einem Drittel der Veranstaltung trauten sich die Gäste näher, tanzte, klatschte und feierte ausgelassen mit. Vom Veranstalter gab’s großes Lob, welches wir angesichts der beachtlichen Leistung für so eine „Erstveranstaltung“ nur erwiedern können – vielen Dank, wir kommen gerne wieder!